Rot wie Blut, weiß wie Schnee und schwarz wie Ebenholz.
Schneewittchenkuchen bzw. Donauwelle, diesen leckeren Blechkuchen hat mir meine Mama immer zum Geburtstag gebacken, deswegen ist er für mich ein Stück Kindheit. Die Kombination aus Kirschen, Buttercreme und Schokolade ist einfach umwerfend.
Zutaten für ein Blech:
Für den Teig
- 200 g Fett (Sana)
- 200 g Zucker
- 4 Eier (Bio- oder Freilandhaltung)
- 250 g Mehl
- ½ Päckchen Backpulver
- 3 große Gläser Kirschen (Abtropfgewicht 350 g, Schattenmorellen)
Für die Buttercreme
- ½ Liter Milch
- 1 Prise Salz
- 4 gehäufte EL Zucker
- 1 Päckchen Vanillepudding
- 2 Blatt Blattgelatine weiß
- 250 g Butter
Schokoglasur
- 300 g Schokoladenglasur (dunkel)
Zubereitung:
Der Schneewittchenkuchen, ein Blechkuchen, ist von der Zubereitung sehr simpel, nimmt jedoch relativ viel Zeit in Anspruch, da er zwischendurch abkühlen muss.
Als erstes wird der Teig für den Schneewittchenkuchen angerührt. Dafür das Fett (weich) mit dem Zucker, den Eiern, dem Mehl und Backpulver in einer Rührschüssel glatt rühren. Das Blech fetten und mit Semmelbrösel versehen (man kann auch Backpapier benutzen), damit nichts anbackt. Backofen auf 225° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Nun die drei Gläser Schattenmorellen in einem Sieb abtropfen lassen (Saft kann man auffangen, schmeckt gut!) und die Kirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Teig nun 13 bis 15 Minuten bei 180-200° C abbacken (Holzstäbchenprobe). Dann zum Abkühlen wegstellen.
Sobald der Boden fertig gebacken wurde, kann man mit der Buttercreme anfangen, denn der Pudding muss ebenso abkühlen, bis die Butter rein darf. Also Pudding nach Packungsanweisung zubereiten (Milch, Prise Salz, Zucker und Puddingpulver). Wenn der Pudding noch heiß ist, gebe ich noch zwei Blatt aufgeweichte Gelatine hinzu, so ist er später etwas fester. Jetzt braucht man etwas Geduld, denn die beiden Komponenten müssen schön abkühlen.
Wenn der Pudding fast kalt ist, mit dem Handrührgerät ein Stück Butter unterrühren, bis eine luftige Creme entsteht. Diese dann auf dem kalten Kuchen verteilen und nochmals kalt stellen. Nun die Schokoladenglasur nach Packungsanleitung erwärmen und gleichmäßig über der Buttercreme verteilen. Nochmals abkühlen lassen. Fertig.
Viel Spaß beim Kochen und Genießen, eure Winnegirl.
Dir gefällt das Rezept, dann drucke es für alle deine Freunde aus, maile es jedem den du kennst und bring das Rezept zu Facebook.






[40]





9. September 2008 um 17:53
Hallo ihr beiden!
Das klingt echt nach einem tollen Kuchen! Britta ist total begeistert davon – der wird definitiv mal nachgemacht (spätestens zu ihrem Geburstag)
Jetzt wünschen wir uns noch vieel mehr rezepte hier und freuen uns schon auf unseren nächsten gemeinsamen Abend/Tag
Liebe Grüße,
Matthias
9. September 2008 um 20:53
Bei uns heißt der Kuchen Donauwelle, das Rezept ist mehr oder weniger identisch. Ja, der ist lecker und viel geliebt. Mein Großer wünscht ihn sich immer von der Oma zum Geburtstag.
Viele Grüße
9. September 2008 um 05:37
Ja Donauwelle, so wird er auch genannt. Lecker ohne Ende diese Donauwelle, scheint ein typischer Geburtstagskuchen zu sein.
@Matt: Wir freuen uns auch schon
10. Oktober 2008 um 15:28
Donauwelle –> hab ich ja noch nie gehört, klingt irgenwie komisch schmeckt aber bestimmt sehr gut
11. November 2008 um 12:33
Das ist leider nicht der ORIGINAL Schneewittchenkuchen aus DDR Zeiten, denn da fehlen eindeutug die Butterkekse!
Schade ich kann nirgends das Original finden!
HILFE
11. November 2008 um 15:51
Ist super geworden!
Echt toll das Rezept!:-)
12. Dezember 2008 um 10:12
Hallo Domi,
vielleicht kann ich dir mit meinem Rezept weiterhelfen.
Schneewittchenkuchen
2 Gläser Kirschen (Schattenmorelle) abtropfen lassen.
Aus 350g Margarine, 300g Zucker, 6 Eier, 350g Mehl, 40g Kakao, 1P.Backpulver, 1P. Vanillinzucker einen Rührteig herstellen. Auf ein gefettetes und mit Mehl ausge-stäubtes Backblech streichen. Die Kirschen darauf verteilen und bei Mittelhitze (in meinem Herd 150°C Umluft) goldbraun backen. Abkühlen lassen. Buttercreme aus 1/2l Milch, 2 gehäufte EL Zucker, 1P. Vanillepudding, 250g Butter zubereiten. Auf den kalten Kuchen steichen. Viereckige einfache Butterkekse kurz in Rum tauchen und dicht nebeneinander auf die Creme legen, bis der Kuchen ganz bedeckt ist. Über die Kekse eine Schokoglasur streichen, die wir wie folgt hergestellt haben: 1/2 Würfel Kokosfett auflösen und KALT werden lassen, 3EL Puderzucker, 3EL Kakao, 1 Eigelb (lasse ich heute aber weg)und langsam soviel Kaffeesahne unter ständigem Rühren zufügen, bis man eine glatte Schokomasse erhält.
Die sächsische Variante ist kinderfreundlicher. Rührteig wie oben zubereiten, Kirschen drauf, Quarkmasse aus 50g Butter, 100g Zucker, 500g Quark, 1 Ei,1P. helles Puddingplver (kann durch 2EL Stärkemehl ersetzt werden), 1 Becher saure Sahne bereiten und über den Teig streichen. Bei Mittelhitze backen. Den kalten Kuchen mit Schokoguss bestreichen.
Viele Grüße
1. Januar 2009 um 13:03
vielen Dank für das köstliche Rezept
…ich liebe Schneewittchenkuchen..den mach ich bald mal
2. Februar 2009 um 18:10
hi…auf der suche nach dem rezept bin ich hier gelandet und finde das rezept von oma r doch echt klasse…so kenn ich den fast von meiner omi…bloss das bei uns mansfällern da nen hell-dunkel gemischter teig drunter gehörte…aber werds mal so ausprobiern…auch zum geburtstag…grins
3. März 2009 um 19:41
Egal ob Schneewittchenkuchen oder Donaulwelle. Er schmeckt klasse. Danke fürs Rezept!
4. April 2009 um 14:24
der kuchen ist super lecker und so wie ich ihn bei meiner oma gegessen habe… danke für das rezept…
4. April 2009 um 08:20
ist ja ein tolles rezept, aber wie ist das mit dem stück butter gemeint????
die kompletten 250g???
lg
4. April 2009 um 08:30
vielen Dank für eine schöne Idee für heutigen abend:)
5. Mai 2009 um 17:13
Margarine, igittigitt. Bei mir kommt nur gute Butter in jeden Kuchen.
5. Mai 2009 um 08:24
So ein Kuchen habe noch nie gemacht…Es scheint aber sehr lecker zu sein…:)Also, werde mal gern probieren.Danke für den Tipp.
7. Juli 2009 um 15:46
Die Donauwelle ist ein Schneewittchenkuchen ohne Buttercreme. Nur so nebenbei…
9. September 2009 um 14:25
der kuchen ist echt supper lecker.
den werde ich jetzt öfter machen.
danke fürs rezept!!!!!!!
11. November 2009 um 16:44
Hat bei mir super geklappt dein Rezept, meine Freundun hat sich mächtig gefreut! Sehr empfehlenswert.
11. November 2009 um 21:55
In den 70er-Jahren hieß Dein Kuchen bei uns Ostpreußenkuchen. Später kam der Name Donauwelle auf. Egal welchen Namen der Kuchen hat, er ist lecker, aber leider etwas zu fett durch die Buttercreme. Deshalb vertragen wir ihn nicht mehr!!! Obwohl wir ihn immer gern gegessen haben…!!! Gibts eine Alternative zur Buttercreme???
3. März 2010 um 09:01
hallo
den kuchen gibt es bei uns bei jeder feier bloss das der kuchen bei uns donauwelle heisst und nicht schneewittchenkuchen
es ist ein echt leichter und lecker kuchen jedem zu empfehlen
lg jessy
7. Juli 2010 um 16:10
[...] (Blech-)Kuchenrezepte gesucht ich hab jetzt mal gegooglet. – hier findest du eine sehr gute, bebilderte Beschreibung für den Donauwellenkuchen (heißt auch [...]
7. Juli 2010 um 09:59
die buttercreme mach ich etwas fettärmer aus einem pudding wie üblich, aber dann nur 1/2 bis 3/4 stck. butter und etwas quark. gelingt auch und schmeckt genauso, ist sogar etwas luftiger.
7. Juli 2010 um 10:08
hallo domi, verwechselst du das mit den keksen evt. mit dem sogenannten LPG-Kuchen aus DDR-zeiten ? der besteht aus hellem rührteig, buttercreme, in rum getränkte butterkekse und last not least, schokoguss aus eiern, zucker und kokosfett, ( der beste guss )
12. Dezember 2010 um 17:37
was kann ich tun,damit er beim schneiden nicht kaputt geht,durch die schokolade.
12. Dezember 2010 um 14:13
Jo du must die schokolade an kotzen
12. Dezember 2010 um 14:15
nein war spaß weiß auch nicht aber ich weiss wie man kokosnuss makronen macht?!
12. Dezember 2010 um 14:16
ähm ja das weiss ich auch nic ht lach lach naja is ja nur spaß bye
mfg manuel
1. Januar 2011 um 20:50
witzbold.mach mal kokusnussmakronen.
2. Februar 2011 um 14:25
gerne!
6. Juni 2011 um 17:19
@ martin:
Schonendes Schneiden:
die Schokoglasur entsprechend den Stücken, die man hinterher schneiden will mit dem Messer anritzen, solange sie noch leicht warm ist
oder
das Messer vor dem Schneiden immer wieder in heißes Wasser tauchen, wenn die Glasur bereits erkaltet ist.
Viel Erfolg
Carina
12. Dezember 2011 um 10:06
Sag niemals zu Schneewittchenkuchen Donauwelle. Donauwellen schmecken garnicht so. Wer einmal Schneewittchenkuchen gegessen hat möchte keine Donauwelle mehr haben.