Was wäre der Berliner ohne sie?
“Ich bin ein Berliner.” sagte Kennedy. Ob er wußte, welche kulinarische Bedeutung damit verbunden ist? Wer Berlin kennt, der weiß, die Boulette gehört zum Berliner, wie das “Icke”. Damit jeder ein Gefühl für diesen herzhaften Genuss – die Berliner Boulette – nachempfinden kann, hier das Rezept für Bouletten.
Zutaten für 4 Personen:
- 500 g Hackfleisch (gemischt)
- 1 Ei
- 1 Zwiebel
- 1 aufgeweichtes Brötchen (berlinerisch: Schrippe)
- 2 TL Senf
- 1 TL Paprika edelsüß
- Pfeffer, Salz
- Paniermehl
Zubereitung:
Die Zwiebel in feine Würfel hacken. Die Schrippe vom Vortag in warmem Wasser aufweichen. Das Hackfleisch, die Zwiebel, das Ei, die ausgewrungene Schrippe, den Senf und das Paprikapulver in eine große Schüssel geben. Alles gut mit den Händen durchkneten.
Nun noch mit Pfeffer und Salz würzen und nochmals gut verkneten, bis alles gut verteilt ist.
Die Bouletten werden nun in gleichgroße Bällchen geformt und in Paniermehl gewendet, damit sie beim braten eine schöne Kruste bilden. Jetzt kann schon die Pfanne auf den Herd und ran an die Bouletten.
Beim Braten darauf achten, dass die Bouletten von allen Seiten angebraten werden und nach 5-10 Minuten (je nach Größe der Boulette) auf ein Küchenpapier legen, damit sie das überschüssige Fett abgeben können.
Winnegirls Kochtipp:
Wenn die Bouletten ganz normal zum Mittagessen verzehrt werden, eignet sich eine faustgroße Form. Für eine Party allerdings sollte man ganz kleine Boulettchen servieren, als Happen auf die Hand – Fingerfood.
Dir gefällt das Rezept, dann drucke es für alle deine Freunde aus, maile es jedem den du kennst und bring das Rezept zu Facebook.




[19]




9. September 2007 um 11:47
Mein Vater machte die Bouletten mit Überraschung – einen Würfel Edamer Käse in die Mitte der Boulette und schon macht das Essen doppelt viel Spass.
10. Oktober 2007 um 19:31
Ich gebe in den Boulettenteig ” Grüne Pfeffer- Körner” vorher in warmen Wasser aufgeicht. Zum Panieren vor dem Braten wälze ich sie in Paniermehl, das ich vorher mit süßem Paprikamehl vermischt habe.
2. Februar 2008 um 08:37
MMMHHH für den Klassiker die gute alte Boulette lass ich doch gern mal ein Schweinefilet oder ein Hirschbraten sausen. Dazu nur ne schöne Portion extra scharfer Senf und der Abend ist gerettet. Find ich gut, das die Boulette hier mal Ihren Platz findet.
6. Juni 2009 um 14:46
Hallo ihr Lieben,
vor vielen Jahren gab es in Bochum eine “Kneipe” dort gab es am Sonntag Mittag für die Stammgäste Buletten mit Brot, die schwammen in einer dunklen Fleischsosse.
Kann mir jemand sagen, wie ich so etwas in die Reihe bekomme??? Danke im Voraus
6. Juni 2009 um 11:36
Komplizierte Variante: Du stellst braunen Fond her und machst dann ne Demi Glace.
Einfacher: Im Grunde geht das mit dem entstandenen Bratensatz. Bouletten rausnehmen, dann hauste ne Zwiebel und Butter rein, schön dunkel werden lassen. Tomatenmark dazu, 2 Minuten köcheln lassen. Mit Mehl bestreuen, nochmal 4 Minuten. Anschliessend mit Gemüsebrühe ablöschen. Alles einreduzieren lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Im Grunde kannste das alles endlos verfeinern, zum Anbraten Speckschwarte und zum Tomatenmark noch geriebene Möhren.
Am Ende alles durch’s Sieb gießen, damit die Soße fein bleibt.
9. September 2009 um 11:03
Ich geb vor dem Kneten immer einen Schwupp Ketschup hinzu, so werden sie noch leckerer!
1. Januar 2010 um 17:58
Bouletten heißen sie in Berlin, am Niederrhein Frikadellen, aber das Rezept schmeckt überall!
Vielen Dank
Klaus
7. Juli 2010 um 14:09
Wo Salz dran kommt, muss auch Zucker dran.Eine Prise Zucker und zwei Knoblauchzehen gehen immer. Erst recht am Wochenende bei einer Party.
6. Juni 2011 um 09:16
Ich mag sehr viel Ihre Art der Präsentation. Wir freuen uns auf mehr lesen von dir.