Alles in einen Topf
Grüne Bohnen kann man derzeit nicht ernten, dennoch wollte ich seit langem diesen Eintopf kochen. Entweder kauft ihr dafür weit entfernt gewachsene Bohnen oder nehmt die aus der Tiefkühltruhe. Für die Importierten wurde eine Menge Energie verbraucht, Flugzeug und Lastwagen, die Tiefgefrorenen schmecken nicht so gut wie frische Bohnen.
Zutaten:
- 1 kg Grüne Bohnen (tiefgefroren oder frisch)
- 500 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
- 1 Stück Suppenfleisch vom Rind
- 1 Bund Suppengrün (Möhre, Porree, Sellerie, Petersilie)
- Bohnenkraut (getrocknet)
- 100 g Butter
- 2 EL Mehl
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Ein Eintopf schmeckt erst richtig gut, wenn er wieder aufgewärmt wird. Ich empfehle ihn am Abend zuvor zu kochen, um ihn am nächsten Tag genießen zu können.
Zu Beginn setze ich das Suppenfleisch mit kaltem Salzwasser auf. Das Suppenfleisch muss insgesamt 1 ½ Stunden kochen. Nach ca. 45 Minuten gebe ich das geputzte Suppengrün hinzu. Nicht vergessen ab und zu etwas Wasser nachzugießen. Nach 1 ½ Stunden nehme ich die Brühe vom Herd und fische das Fleisch sowie das Gemüse heraus. Das Fleisch zum Abkühlen beiseite stellen, das Gemüse wird nicht mehr gebraucht und kann einfach aufgegessen werden (Es gibt auch Varianten ohne Suppengrün, ich mag es jedoch mit, da so die Brühe einen leckeren Geschmack hat).
In der Zwischenzeit sollten schon mal die Bohnen geputzt (Strünke abschneiden) und halbiert werden (für die Tiefkühlvariante einfach Brechbohnen kaufen, da muss man nichts mehr machen). Die Bohnen waschen und zu der Brühe in den Topf geben. Eventuell noch mit etwas Wasser aufgießen, da die Bohnen leicht bedeckt sein müssen. Nun auch ordentlich Bohnenkraut hinzugeben (je nach Geschmack). Jetzt sollte auch noch mal nachgesalzen werden. Auch wenn die Brühe zu salzig schmeckt, ist das nicht so schlimm. Die Bohnen nehmen nach und nach das Salz auf. Ist zu wenig Salz dran, schmecken die Bohnen zu lasch. Man muss das selber ausprobieren und seine eigenen Erfahrungen machen.
Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Nach einer halben Stunde die Kartoffeln ebenfalls hinzugeben (ggf. noch etwas Wasser nachgeben). Alles noch mal 15 bis 20 Minuten kochen lassen. Jetzt werden noch vom Suppenfleisch die leckeren Stücken abgeschnitten und mit in den Eintopf gegeben.
Als krönender Abschluss kommt noch eine Butter-Mehl-Einbrenne in die Brühe. So bekommt der Eintopf etwas Bindung und einen runden Geschmack. Dafür nehme ich eine Pfanne und gebe ca. 100 g Butter hinein. Diese zerlaufen lassen und wenn sie Blasen wirft füge ich zwei EL Mehl hinzu. Alles mit einen Holzlöffel glatt rühren und schön goldgelb werden lassen. Man kann dann auch die Röstaromen riechen. Dann kippe ich diese leckere Butter-Mehl-Mischung in meinen Eintopf (Vorsicht: es zischt!). Falls noch etwas in der Pfanne ist, gebe ich eine Kelle Brühe rein und kippe auch den Rest in den Topf (alles klar??).
Jetzt noch mal abschmecken und Gute Nacht sagen, weil er morgen viel besser schmeckt *zwinker*. Guten Appetit. Viel Spaß beim Kochen und Genießen. Eure Winnegirl.












(29 Stimmen, 4.21 Ø,
Dezember 2nd, 2007 at 5:05 pm
Schade, ohne Karotten..
Dezember 13th, 2007 at 10:52 pm
Warum schade zum Glück ohne Karotten
Februar 15th, 2008 at 1:54 pm
Bohneneintopf mit Rindfleisch…
Nieselwetter, gefühlte minus 10 Grad, trostloses Ambiente draußen.
Was tun wir dagegen?
Na klar, wir kochen einen schönen Eintopf. Dieses Mal soll es etwas mit Bohnen sein.
Die Zutaten (ca. 8 Portionen):
1kg Hohe Rippe vom Rind (Suppenfleisch geht a…
März 17th, 2008 at 3:07 pm
Spitze,und super einfach nachzukochen!!!LECKER!!!
August 27th, 2008 at 12:11 am
hallo habe ne frage..stimmt das das bohnen wasse giftig ist……weisst du das??
September 1st, 2008 at 12:27 pm
Hallo Winnegirl,
danke für das Rezept! Es war leicht verständlich, gut nachzumachen und es hat köstlich geschmeckt. Weil es Sommer ist habe ich frische Bohnen genommen.
Ich habe anstatt 100 gr nur 50 gr Butter genommen.
Hab mich halt nicht getraut wegen der Linie.
Hast Du noch weitere, leckere Rezepte?
Viele Grüße
Franz
September 14th, 2008 at 11:40 am
Super Rezept - hat nur einen klitzekleinen Fehler. Wenn man Tiefkühl-Bohnen nimmt und die 50 Minuten kocht, sind sie total zerkocht und die meisten Vitamine sind dann auch futsch! Sie brauchen maximal 15 Minuten.
Gruß vom Suppenkoch
Januar 28th, 2009 at 5:18 pm
Mein Senf: Ich liebe Bohneneintopf und das ist eine wunderbare Anleitung dazu!
September 27th, 2009 at 2:19 pm
wollte schon immer mal bohneneintopf kochen. das rezept is super - wie in der kindheit - ich glaub ich muss noch mal reinleuchten …