Lorbeer – Laurus nobilis

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Lorbeer im Garten von Slowjacks Eltern

Kranz der Sieger

Lorbeer ist das getrocknete Blatt des immergrünen Baumes Laurus nobilis, das als Gewürz in vielen Gerichten verwendet wird. Bereits die Sumerer, so berichten 7000 Jahre alte Keilschrifttexte, pflückten die Blätter und flochten sie zu Kränzen um damit Sieger im Faustkampf auszuzeichnen. Römischen Feldherren setzte man nach gewonnener Schlacht einen Lorbeerkranz auf, als Zeichen für Ruhm und Weisheit.

Lorbeer war im antiken Griechenland dem Gott Apollo geweiht, deren Blätter Pythia, das Orakel von Delphi gekaut haben soll. Während der Weissagungen verweilte Pythia in einem Trancezustand, der nicht vom Lorbeer stammte. Man glaubte der Gott Apollo sprach aus ihr.

Die Blätter, des heute im Mittelmeerraum weit verbreiteten Lorbeerbaumes, würzten schon im alten Rom Wurst, Geflügel und Fisch. Oft genügt ein einziges Blatt um Speisen einen besonderen Geschmack zu verleihen.

Immergrüner Lorbeerstrauch

Da Lorbeer sich auch in unseren Breitengraden als buschige Kübelpflanze ziehen läßt, kann man ihn frisch ernten. Die Lorbeerblätter halten sich einige Tage in einer Plastiktüte im Kühlschrank. Länger lassen sie sich aufbewahren, wenn sie getrocknet werden. Die Zweige an einem kühlen und dunklen Platz aufhängen und trocknen. Danach die Blätter von den Zweigen abziehen. Kühl und dunkel lagern.

Lorbeer passt zu kräftigen Gerichten, zu Eintöpfen, Wild, Geflügel, auch zu Saucen und Brühen, sogar zu einigen Süßspeisen. Zum Bouquet garni (franz. für Kräutersträußchen) gehören traditionell Lorbeerblätter. Selbstgemachter Essig läßt sich so fein aromatisieren.

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