Keine Nuss hat so viel Geschichte
Um eine Nuss, die keine ist, sind Kriege geführt worden. Schon in der Antike wurde sie als begehrter Balsam in Tempeln eingesetzt. Sie verbreitete auf den Räucheraltaren zusammen mit Ambra und Weihrauch einen betörenden Wohlgeruch und die Priester ließen sich dies etwas kosten. Diejenigen, die die Muskatnuss über die Meere heranschafften, wurden reich. Die Völker der Phönizer, Perser, Araber und später auch die Holländer versuchten den Handel mit dem edlen Gewürz zu kontrollieren. Die Holländer schütteten tausende Tonnen ins Meer und verbrannten die Muskatbäume um so eine künstliche Knappheit herzustellen. Im 18. Jahrhundert begannen die Franzosen auf den Inseln Mauritius und Madagaskar Plantagen anzulegen. Bald wurde von dort aus der gesamte Welthandel gedeckt.
Die Muskatnuss ist Teil der fleischigen Frucht des Muskatbaumes. Sie ist der Kern, der Samen, dieser Muskatfrucht. Die Samen werden von der Frucht und einer roten Schale (Macis) befreit. Sie werden getrocknet und anschließend aus den Schalen geschlagen. Durch den Prozess des Trocknens dunkeln die Muskatnüsse zur bekannten Farblichkeit nach. Die besten Muskatnüsse stammen heutzutage aus Indonesien und Westindien, aus dem Gebiet um Grenada.
Verwendung in Kochrezepten
Durch einen Hauch frisch geriebener Muskatnuss verleiht sie vielen Gerichten den letzten Schliff. Sie schmeckt intensiver als Macis und wird daher gern an lasche Suppen, Fleischspeisen, Gemüse- und Kartoffelgerichte, Fleischbrühe, Käseauflauf und Pasteten gegeben. In Backwerk und Obstsalaten, sowie Punsch, Milch, Trinkschokolade und Likör findet sich das flüchtige Aroma wieder. Die Italiener würzen mit einer Prise Muskat und großer Vorliebe ihre Pasta und Spinat damit.
Ich empfehle an jeden Kartoffelbrei und an Stampfkartoffeln frische Muskatnuss zu reiben. Die Muskatnüsse am besten in einem luftdichten, verschlossenen Behälter aufbewahren. Geriebene Muskatnuss verliert ihr Aroma recht schnell und deswegen am besten immer ganze Muskatnüsse kaufen. Mit der Dosierung an Speisen insofern vorsichtig sein, eine halbe bis max. zwei Muskatnüsse sollten reichen.








August 23rd, 2007 at 9:52 am
[…] Pfeffer, Salz, Muskatnuss […]
Oktober 12th, 2007 at 11:04 am
ich finde diese seite scheiße und nich t gerade gut gelungen eyyyyyyyy
Oktober 12th, 2007 at 11:06 am
ach und noch was: ich verlasse diese seite nun sofort, damit mein kopf nicht explodiert. hier gibts ja echt nix zu madagaskar!
Oktober 12th, 2007 at 12:58 pm
Lieber Kolrabi,
das du nicht gefunden hast wo nach du suchst, das tut mir leid. Hier gibt es keine Rezepte aus Madagaskar, bis jetzt nicht. Dafür kommen Muskatnüsse unter anderem aus Madagaskar, wie du oben lesen kannst.
Und den Kopf am besten unter kaltes Wasser halten, zur Not ins Gefrierfach stecken.
Gruß Winnegirl
Dezember 3rd, 2007 at 12:49 pm
ich finde die seite schön und mit viel liebe gemacht und solche äußerungen wie oben von “kolrabi” nur unnötig.