Eines der besonderen Gewürze
Macis oder Mazis ist auch unter dem Begriff Muskatblüte bekannt. Dieses Gewürz wird aus der ursprünglich roten Schale der Muskatnüsse gewonnen und nicht aus der Blüte. Die Muskatnuss stammt aus Indonesien und den Philippinen. Die Muskatbäume werden dort in Plantagen geerntet und tragen zwischen 1500 und 2000 Muskatfrüchte, dessen Samen die Muskatnüsse sind. Nach Europa gelangte sie im 9. Jahrhundert.
Das Gewürz ist gelb und meistens gerieben, also in pulverisierter Form, zu bekommen. Es besitzt einen starken aromatischen Duft, schmeckt würzig und leicht brennend, doch ist es süßer, milder und feiner als die Muskatnuss.
Macis war im 18. Jahrhundert stark verbeitet in Europa und galt über mehrere Jahrhunderte neben Zimt und Pfeffer als eines der beliebtesten Gewürze. Trotz seines hohen Preises wurde es in ungeheuren Mengen verbraucht. In der heutigen westlichen Küche findet es kaum noch Verwendung.
Mit einer Prise Macis würzt man unsere Milchsuppe, verfeinert Obstsalate oder gibt dem Weihnachtsgebäck einen besonderen Geschmack. Hierfür eine Prise an den Mürbeteig geben. Auch Fleischbrühe, Suppen, gekochter Fisch und Gemüsegerichte schmecken damit besser. Die Verwendung von Macis ist heutzutage selten, bei der Herstellung bayrischer Weißwürste soll es wohl noch zum Einsatz kommen.








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