Brunnenkresse – Nasturtium officinale

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Frische Brunnenkresse

Die K(r)esse aus dem Brunnen

Einer ihrer bekanntesten Liebhaber war ein Franzose – Napoleon. Er liebte Brunnenkresse und ließ sie eigens für die Winterszeit an den Quellen von Nîmes kultivieren. Doch war er nicht der Erste, bereits die Römer wussten um die Kräfte dieser Wild- und Heilpflanze und taten dies lange vor ihm. Nach ihnen entdeckten die Klosterbrüder verschiedener Mönchsorden die Brunnenkresse als Heilpflanze und deren medizinischen Nutzen.

Im mittelalterlichen Frankreich fand die Brunnenkresse ihre stärkste Verbreitung, dort wird sie heute noch in Hydrokulturen angebaut. In Deutschland ist Erfurt einer der bekanntesten Orte für den Anbau der Kresse.

Hier blüht die Brunnenkresse

Gesund und munter

Die Brunnenkresse liebt dagegen keinen Franzosen, sie bevorzugt Wasser. Kaltes und klares Quellwasser oder kleine Gebirgsbäche. Sauber und langsam fließend muss für sein. Sie läßt sich auch in Brunnen nieder, wie ihr Name ahnen läßt.

Wer es sich so gut gehen läßt, der ist auch lecker. Sie zeichnet sich durch einen würzig-rettichartigen Geschmack aus. Enthält reichlich Vitamin C, auch A, D und E sind vertreten. Brunnenkresse ist wohl das jodreichste Würzkraut Europas. Ein sehr gesundes Kraut.

Brunnenkresse am Wasserloch Rankenartig wächst sie ins Wasser

Gekonnter Einsatz

Grobgehackt passt sie als würzige Zutat in Salate und Suppen. Am besten macht man aus ihr eine schöne Schüssel Frühstückskräuter oder einen herrlichen Frühlingsquark (Dieses Rezept folgt, sobald ich wieder Brunnenkresse habe). Geschmacklich gibt es einen spürbaren Unterschied zwischen wilder und gezüchteter Brunndenkresse, wild ist viel intensiver. Wer sich auf die Suche in freier Wildbahn macht, sollte sich nur so viel pflücken wie er verzehren möchte. Es empfiehlt sich die jungen Blätter zu pflücken, dabei die Wurzeln nicht mitnehmen. So bleibt die Pflanze erhalten und erfreut eventuell auch andere Feinschmecker.

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