Sternanis – Illicium verum

Kräuter und Gewürze Rezept kommentieren

Ganzer Sternanis

Gewürze aus Asien

In der Reihe Kräuter und Gewürze stelle ich in unregelmäßigen Abständen ein Gewürz aus meiner Küche vor, gelegentlich auch aus fremden Gärten *grins. Da die Weihnachtszeit auch eine tolle Koch- und Backzeit ist und es viele Leckereien zu genießen gibt, will ich heute mit Sternanis beginnen.

Sternanis ist ein viel gebrauchtes Gewürz in der asiatischen Küche. Als Kapselfrucht eines ostasiatischen Baumes enthält es einen hohen Anteil an Anisöl. Ein oft gebrauchtes Aroma chinesischer Fleischspeisen. Ebenso erfreut sich Sternanis großer Beliebtheit bei modernen Köchen, die damit Fisch- und Schaltiereintöpfe würzen.

Bereits im 16. Jahrhundert tauchte es im europäischen Handelsraum auf, wurde damals hauptsächlich zur Gewinnung von Anisöl genutzt. Traditionell werden weihnachtliche Pfefferkuchen, klassische Anisliköre (Pernod) gewürzt.

Das starke Aroma des Sternanis sollte sparsam eingestezt werden, da er sonst bitter schmeckt. Im Handel erhält man es ganz und gemahlen, so läßt sich der Sternanis auch frisch verwenden. Einfach die ovalen Samen kurz vor der Verwendung zermalen, damit das Aroma nicht zu früh verloren geht.

Frisch verwenden, dazu die ovalen Kerne zerstossen

Sternanis ist ein typischer Bestandteil des Fünfgewürzpulvers, eine traditionelle chinesische Gewürzmischung. Sie enthält fünf bis sieben gemahlene Gewürze. Dazu zählen

  • Zimtrinde oder Kassia-Zimt
  • Ingwer
  • Anispfeffer
  • Sternanis
  • Gewürznelken
  • Fenchelsamen
  • Setchuanpfeffer oder Fagara

Fünfgewürz wird zum Marinieren und Würzen von Fleischgerichten verwendet.

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